Die Sache Christi

Was schon zu sehen ist

In der Völkerwelt ist des Menschen Ruf nach Gerechtigkeit – als Recht der Völker, aber auch als Recht des Einzelnen, besonders des Armen und Schwachen, des Unterdrückten, des Ausgebeuteten, des Verachteten und Geächteten – nicht mehr zu überhören, ganz besonders auch die Stimme der Frau.

In der letzten Weltkatastrophe des Zweiten Weltkrieges sind die Feinde der SACHE CHRISTI offenbar geworden, welche durch den Verlauf bestimmter Entwicklungen in der Welt wieder groß und als Götter des Heidentums neu stark werden konnten: Imperialismus, Mammonismus und Nationalismus. Die Welt, die gegen die SACHE CHRISTI ist, durfte es quasi noch einmal versuchen.

Aber nun ist die Zeit gekommen, um alles falsche christiliche Denken auszufegen und durch die Denkweise der SACHE CHRISTI zu ersetzen. Das Reich Gottes muss weltlicher – im Sinne einer erlösten Weltwirklichkeit – gedacht werden, los von jenem falschen geistlich-frommen Wesen.

Und die Gemeinde darf sich nicht länger als Selbstzweck betrachten, sondern als das, was sie durch die SACHE CHRISTI wirklich ist: Trägerin, Dienerin, Körperschaft und Organ des Reiches Gottes und seiner Gerechtigkeit.